Liliana Popa – Neue Zeiten brechen an

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Introducere: Martin Bottesch
ISBN 978-606-94084-8-3
Apărută: 2018
310 pag. A5, ilustrație A/N

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Mit dieser Publikation macht Liliana Popa ein rund hundertjähriges, in den Gedenkbüchern lutherisch-evangelischer Gemeinden in Siebenbürgen enthaltenes Archivgut zugänglich. Die größtenteils erstmals veröffentlichten Aufzeichnungen beziehen sich auf Ereignisse aus der Zeit des Ersten Welt­kriegs und unmittelbar danach, als Siebenbürgen aus dem zerfallenden österreichisch-ungarischen Staatenverband ausschied und Teil Rumäniens wurde.

Ausgewählt wurden Texte aus den Gedenkbüchern 17 südsieben­bürgischer Dörfer, die in den heutigen Verwaltungskreisen Hermannstadt (10 Dörfer), Alba (3), Kronstadt (3) und Hunedoara (1) liegen. Wegen der relativen Nähe zu Hermannstadt der meisten dieser Orte wurde der Krieg in ihnen in ähnlicher Weise wahrgenommen, wodurch die Berichte viele Gemeinsam­keiten aufweisen. Unterschiede ergeben sich unter anderem aus der Tatsache, dass im Jahr 1916 östlich von Hermannstadt und rund um die Stadt die Kämpfe tobten, während weiter nördlich und westlich davon gelegene Ortschaften verschont blieben.

Nicht die Darstellung des Kriegsgeschehens an sich macht die Eintra­gungen in die Gedenkbücher lesenswert, sondern dessen spezifische Wahr­nehmung, die Nöte, Ängste und Hoffnungen, die der Krieg in dieser süd­sieben­bürgischen bäuerlichen Welt hat aufleben lassen. Dass die verschie­denen Sprachgruppen – in allen diesen Orten lebten Rumänen und Siebenbürger Sachsen – sich unterschiedlichen Nationen zugehörig fühlten, die ab dem Jahr 1916 gegeneinander im Krieg standen, erzeugte eine zu­sätzliche Spannung. (Martin Bottesch, aus der Einleitung)

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